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ZIERGRÄSER RICHTIG SCHNEIDEN

Chinaschilf, Federborsten- und Diamantgras – mit Raureif überzogen haben die Gräser den Garten in ein winterliches und fast magisches Kleid gehüllt. Im Februar ist der ideale Zeitpunkt, um die sommergrüne Ziergräser zurückzuschneiden.

In herbstlichen Farbtönen bringen sommergrüne Gräser in hellen Beigetönen und satten Ockerfarben den Herbstgarten so richtig zum leuchten. Zu den sommergrünen Gräsern zählen beispielsweise: Federborstengras, Diamantgras, Lampenputzergras, Reitgras oder Chinaschilf.

Hast du gewusst, dass die trockenen Halme der Pflanze einen natürlichen Winterschutz bieten? Ein Grund, warum du bei sommergrünen Gräsern erst im Frühling zur Schere greifen solltest.

Ziergräser

Im Februar schneidest du, noch bevor sich der frischgrüne neue Austrieb zeigt, die Gräser etwa handbreit über dem Boden ab. Bei einem Rückschnitt vor dem Austrieb werden die neuen Halme nicht beschädigt. Rüste dich, bevor du ans Werk gehst, mit deinen Gartenhandschuhen aus. Denn die trockenen Halme können etwas scharfkantig sein.

Mein Tipp: Nach dem Rückschnitt ist auch der ideale Zeitpunkt um Gräser zu teilen. So kannst du wunderbar neue Pflanzen gewinnen. Ist die Pflanze schon etwas älter und verkahlt wird das Teilen zur wahren Verjüngungskur.

Immergrüne Ziergräser werden nicht zurückgeschnitten. Mit deinen Fingern kämmst du die Gräser im Februar einfach vorsichtig durch. Dabei entfernst du die abgestorbenen Pflanzenteile. Zu den immergrünen Gräsern gehören beispielsweise Blauschwingel und Seggen.

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